Verbandsliga Baden-Württemberg startet im Tandem mit der U17-Talentliga BW 27.07.2010 um 21:33 Uhr (423 mal gelesen) | Auf der Sitzung in Pforzheim wurden neben den Themen der Regionalliga BW auch die Modalitäten für die Verbandsliga in der nächsten Spielzeit besprochen. Zum Verbandsliga-Staffelleiter wurde Heinz Albers (TSG Heilbronn) wiedergewählt. Er stellte den Vereinen die veränderte Verbandssliga BW vor. Hauptpunkt ist der in die Verbandsliga integrierte Jugend-Spielverkehr, der es einerseits den Bundesligisten Stuttgart und Pforzheim ermöglicht, ihre Jugendarbeit nachzuweisen und Punkteabzug zu vermeiden, andererseits aber auch den Vereinen mit kleinen Jugendspielergruppen unter Mannschaftsstärke ermöglicht, ihre Jugendspieler 16mal in einer Saison 15er-Rugby spielen zu lassen und so motiviert zu halten.
Die Regelungen im einzelnen: Bei den Herren haben für die VL gemeldet: RG Heidelberg, TB Heidelberg-Rohrbach, Bühl, Heilbronn 2, Karlsruhe, Konstanz 2, Freiburg 2, Uni Tübingen, Internatsschule Birklehof. Weitere Vereine, die Bundesliga und Regionalliga spielen, HTV, SCN und Stuttgart, werden nur zu einzelnen Tunieren kommen; Rottweil und Ravensburg wollen sich angesichts des knappen Kaders auf die Regionalliga konzentrieren und werden ebenfalls nicht immer antreten können; die Internatsschulen Salem und St.Blasien haben sich in den vergangenen Spielzeiten aus der VL zurückgezogen, weil die Turniertermine großenteils in den Schulferien lagen. In der kommenden Spielzeit sind die Turniere der VL alle in die Sonntage der Schulzeit gelegt worden, und der Staffelleiter hofft, dass die Schulmannschaften wieder teilnehmen können. Die Turniertermine und die Turnierorte der kommenden Spielzeit: 26.9. Pforzheim; 10.10. Heilbronn; 24.10. Karlsruhe; 21.11. Rottweil; 20.3. Stuttgart; 10.4. Konstanz; 15.5. Bühl; 5.6. Heidelberg-Rohrbach. Die Turniere sind immer sonntags, Beginn ist 11h, Ende gegen 17h; zu jedem Turnier wird 14 Tage vorher eingeladen. Meldungen zum Turnier jeweils bis Mittwochabend 21h vor dem Turnier beim Staffelleiter.
Der Staffelleiter bittet auch die Vereine, die keine komplette 10er-Mannschaft stellen können, in diesem Falle mit den vorhandenen Spielern zu kommen, die als Poolspieler oder in einer Piratenmannschaft spielen können. Außerdem weist der Staffelleiter darauf hin, dass die VL-Turniere vom Spielniveau her für junge Spieler, Seiteneinsteiger, Neulinge, Rekonvaleszenten und Oldies gedacht sind; Bundesliga(reife) Spieler sind nur als Schiedsrichter willkommen.
Mit der gleichen Einladung werden die Vereine gebeten, Ihre U17-Spieler für die Turniere zu melden, wobei auch hier einzelne Spieler als Pool-Spieler und Piraten erwünscht sind. Die U17-Einteilung erklärt sich übrigens dadurch, dass Spieler ab 17 in der VL und RL für die Herren spielberechtigt sind. Die Abfrage bei den Vereinsvertretern ergab in Pforzheim, dass die VL-Vereine etwa 70-80 U17-Spieler haben, dass auf den Turnieren also realistischerweise 30-40 Spieler sein werden, zumal die Bundesligisten verpflichtet sind, bei jedem Turnier mit mindestens 10 U17-Spielern anzutreten. Es wird zunächst 7er-Spiele quer zum Kennenlernen geben und dann zwischen den Herren-Spielen 15er-Spiele der U17 mit gemischten Mannschaften. Während der Herrenspiele können sich die Jugendmannschaften unter Leitung erfahrener Jugendtrainer einspielen. Zu einzelnen VL-Turnieren wird der Staffelleiter etablierte Heidelberger Jugendmannschaften als Sparringspartner einladen. Die U17-Spiele der VL werden nach einem besonderen Modus gewertet und über die Saison wird ein VL-Meister ermittelt. Der vom RBW gewünschte Name 'U17-Talentliga Baden-Württemberg' bedeutet natürlich auch die Verpflichtung des Verbandes, zu den Turnieren Verbandstrainer zur Spielersichtung zu schicken.
Mit diesem vom RBW und dem Jugendausschuss abgesegneten Konzept startet die VL in die neue Saison, und es ist zu hoffen, dass das Ziel der VL erreicht wird, nämlich: in der Provinz von BW außerhalb Heidelbergs eine breite Basis zu schaffen, so dicht, dass jede neugegründete oder bestehende Mannschaft von Heidelberg bis Konstanz in der Entfernung einer knappen Autostunde einen Spielpartner und ein freundschaftliches Netzwerk von Gleichgesinnten vorfindet.
Das wünscht sich langfristig der Verbandsliga-Impresario.
| | geschrieben von: Gast · veröffentlicht von: Jimmy | |
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